Aufruf an linke Genoss*innen weltweit: Solidarisiert euch mit den Protestierenden im Iran!

Iran 1979
deutsch
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In einer Erklärung rufen mehr als 70 Akademiker*innen, Aktivist*innen und unabhängige politische Gruppen die globale Linke dazu auf, ihr Schweigen zu brechen und ihre Solidarität mit den iranischen Protesten zum Ausdruck zu bringen.

Verfasst wurde die Erklärung von einem losen Zusammenhang iranischer Exil-Linker – Akademiker*innen und Aktivist*innen – aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland, um die laufenden Proteste im Iran zu unterstützen.

Die vollständige Liste der Unterzeichner*innen, darunter auch David Harvey, Catherine Malabou und Etienne Balibar, findet ihr hier [https://docs.google.com/document/d/1d_Gx5yEv2GzZWCOKXpgVwKsGsI20sIf-xiIcZUo_FoQ/edit

*  * *

Wir protestieren gegen Probleme des gesamten Systems im Allgemeinen. Wir haben eine Krise erreicht, in der wir festgestellt haben, dass das System nicht mehr damit umgehen kann.
– ein chilenischer Demonstrant

Unsere Welt steht in Flammen. Es brennen nicht nur Wälder sondern auch Städte auf der ganzen Welt. Unterschiedlichste soziale Konflikte brechen aus und verbreiten ihre Flammen über den gesamten Planeten: Algerien, Chile, Ecuador, Haiti, Hongkong, Irak, Libanon, Sudan usw., überall. Innerhalbdieses globalen Kontextes der Kämpfe gegen die soziale Hölle des neoliberalen finanzialisierten Kapitalismus hat es seit dem 15. November 2019 auch einen weiteren Massenaufstand im Iran gegeben.

Ausgelöst durch eine plötzliche Verdreifachung des Benzinpreises haben Zehntausende in über 100 Städten im ganzen Land zu protestieren begonnen. Natürlich hat nicht die Erhöhung des Benzinpreises allein einen derart großen und weitreichenden Aufstand hervor gebracht. Vielmehr war es die 40-jährige Herrschaft der privilegierten Oligarchie auf der Grundlage von Autoritarismus, dem systematischen Ausschluss jeder Opposition, von Entrechtung und Enteignung, die Millionen von Menschen in Arbeitslosigkeit, Armut und extreme Unsicherheit getrieben und ihnen damit den Zugang zu elementaren Lebensgrundlagen entzogen hat (Bildung, Gesundheitsversorgung, Essen und Unterkunft). So wie in Chile die Erhöhung der U-Bahn-Preise um 30 Cent das bereits flackernde Feuer des Unmuts in ein Inferno verwandelt hat, so hat der Benzinpreis den neusten Aufstand im Iran entfacht (dasselbe gilt für die sogenannte Whatsapp-Steuer im Libanon, die Abschaffung der Subventionen für Benzin und Diesel in Ecuador usw.). „Es geht nicht um 30 Pesos“ beschreibt ein Plakat in Chile die Stimmung, „es geht um 30 Jahre Neoliberalismus“.

Seit Freitag kämpfen die Menschen im Iran mutig gegen die schwer bewaffneten Kräfte der Revolutionsgarden des Regimes und gegen zivile Schlägertrupps (bekannt als Basij), die finanziell vom Regime abhängig sind. Die Menschen haben jedes ‚Recht‘ der Welt sich gegen die systematische staatliche Gewalt zu verteidigen, in dem sie in den Straßen Barrikaden errichten, Autobahnen blockieren und lokale Orte und Kreisverkehre besetzen. Die Vergessenen und Unsichtbaren im Iran haben sich selbst sichtbar gemacht, indem sie Feuer entfachten. Was das Feuer für diese Menschen ist, ist die gelbe Weste für die Überflüssigen und das Proletariat in Frankreich. Beides gibt den Sprachlosen eine Stimme. Während das Fernsehen von BBC-Farsi und seine Anhänger, darunter auch reaktionäre Kräfte, die liberale Doktrin des „friedlichen, zivilen Protestes“ vorschreiben, sind sich die jungen Menschen im Iran sich der Tatsache bewusst, dass „ein Volk ohne Hass nicht gewinnen kann“, dass „materielle Gewalt durch materielle Gewalt gestürzt werden muss“ und dass sie das Recht haben, sich mit legitimen Widerstand gegen die staatliche Gewalt zu verteidigen, die systematisch darauf zielt, Bürgerinnen und Bürger zu töten.

`Es reicht, genug ist genug` ist die Botschaft der Menschen des Globalen Südens und darüber hinaus. Wie Studierende in einer der Universitäten von Teheran gerufen haben: „die Menschen haben es satt, Schluss mit der Sklaverei“. Wie unsere Schwestern und Brüder im Irak und im Libanon, so haben auch die Menschen im Iran die Nase absolut voll vom autoritären Kapitalismus, der ihr Leben zu einer bloßen vegetierenden Existenz reduziert, von der systematischen Korruption, die dem Mafia-Kapitalismus inhärent ist und vom Sub-Imperialismus der Islamischen Republik im Irak, Libanon, Palästina, Syrien, Yemen und der gesamten Region. Sie lehnen nicht nur die Verdreifachung des Benzinpreises ab, sondern die Islamische Republik als Ganzes. Nichts kann den Geist der Kämpfe in der gegenwärtigen Situation besser ausdrücken, als die von unseren Genoss*innen im Libanon so treffend gerufene Parole: „Alles heißt alles“: ‫كلن‬ ‫يعني‬ كلن‬.

Die herrschende Klasse hat auf diese radikale und praktische Negation aller bestehenden Macht- und Unterdrückungsverhältnisse mit eiserner Faust geantwortet. Die systematische Gewalt, welche die Islamische Republik angewendet hat, um die Aufstände zu ersticken, ist in ihrem Ausmaß und ihrer Intensität historisch beispiellos.

Die Behörden haben das Internet an vier aufeinander folgenden Tagen komplett abgeschaltet und das Land damit in eine große Blackbox verwandelt. So konnten sie die Leute ungestört abschlachten. Laut Angaben von Amnesty International wurden Hunderte von Menschen verletzt, Tausende verhaftet und „mindestens 106 Demonstrant*innen in 21 Städten getötet“, wobei „die tatsächliche Todesziffer viel höher sein kann, mit einigen Berichten von bis zu 200“. Es gibt viele Videos, die zeigen, dass die Polizei direkt auf Kopf und Brust von Demonstrienden schießt – wie wir es zuvor im Irak erlebt haben. Diese Methode wurde insbesondere in den kurdischen und arabischen Provinzen angewandt, deren diskriminierte Bevölkerung einmal mehr an der Spitze der Aufstände stand und dafür den höchsten Preis zahlen musste.

Die Islamische Republik hat ihre Ziele bislang erfolgreich erreicht. Sie hat die Gelegenheit der US-Sanktionen genutzt, um ihre neoliberalen Träume zu verwirklichen und damit sowohl das aktuelle Haushaltsdefizit auszugleichen als auch ihre militärischen Operationen in der Region auszuweiten. Zu diesem Zweck haben sie das Internet abgeschaltet um dann ihre Gegner*innen brutal niedermetzeln konnten.

Auf internationaler Ebene gab es keine nennenswerte Medienberichterstattung, keine internationale Verurteilung der staatlichen Repression und nur sehr wenig Solidarität von der globalen Linken – mit anderen Worten, das Blutbad konnte in Stille vollzogen werden. Das liegt zum Teil auch daran, dass viele Linke immer noch an die ideologische Selbstdarstellung des Regimes als antiimperialistische Kraft glauben, die gegen die USA und ihre Verbündeten in der Region stehe, im Gegenteil zu den  unterdrückten Klassen im Iran und im Mittleren Osten selbst, die diesbezüglich keine Illusionen haben. Die Linke muss von den unterdrückten Klassen lernen und sich gleichzeitig gegen den US-Imperialismus (insbesondere die US Sanktionen) und gegen die Interventionen der Islamischen Republik in der Region stellen.

Wir, die unterzeichnenden Akademiker*innen und Aktivist*innen, rufen die globale Linke dazu auf, ihr Schweigen zu brechen und ihre Solidarität mit der iranischen Bevölkerung und ihrem Widerstand zum Ausdruck zu bringen. Wir halten es für sinnlos, von der Islamischen Republik irgendetwas zu fordern, aber wir fordern  unsere Genoss*innen auf der ganzen Welt auf, den unterdrückten Menschen im Iran, deren Stimmen von der erzwungenen Isolation erstickt wurden eine Stimme zu geben – in jeder möglichen Form. Wir rufen die internationale Linke zudem dazu auf, die Gräueltaten des Regimes gegenüber der eigenen Bevölkerung zu verurteilen. Schließlich stellen wir uns an die Seite der Protestierenden im Iran, die ihre Würde zurück gewinnen, in dem sie die Austerität, den Autoritarismus und die Militarisierung der Gesellschaft ablehnen, genauso wie alle anderen Formen der Unterdrückung, die ihre Autonomie und Freiheit ersticken.

*  * *

* Die englische Version findet ihr unter: https://roarmag.org/2019/11/25/leftists-worldwide-stand-by-the-protesters-in-iran/

* Die englische Version findet ihr unter:

http://dialogt.eu/iran_20191125

** Die Liste der Unterzeichner*innen bleibt bis zum 5. Dezember offen und wird täglich aktualisiert. Ihr könnt eure Unterstützung unter folgender Email mitteilen:

azadi_subversion@riseup.net

Unterzeichnet von:

  1. Abbas Vali (Professor of Sociology, Bogazici University, Emeritus)
  2. Adrienne Bonnet (Comédienne/Metteure en scène)
  3. Agitations (France)
  4. Ahmed Shawki (Chicago, Illinois)
  5. Akbar Masoumbaigi (author and member of „The Iranian Writers Association“)
  6. Alain Deneault (directeur de programme au Collège international de philosophie, Paris)
  7. Ali Zohdi-Tehrani
  8. Alliance of Middle Eastern and North African Socialists
  9. Amin Hosouri (Leftist militant, Germany)
  10. Amir Kianpour
  11. Anahita Hosseini (Exiled Iranian leftist, University of Sussex) 
  12. Dr Andrea Brock (Lecturer, University of Sussex)
  13. Andrew Berman  (Peace and Justice activist, Veterans for Peace, USA)
  14. Dr. Andrew Newsham (Senior Lecturer in International Developmentو Department of Development Studies)
  15. Dr. Angela Dimitrakaki (University of Edinburgh)
  16. Antifascist Culture (Αντιφασιστικός Πολιτισμός, Greece)
  17. Arash Ganji (writer and translator, secretary of the Iranian Writers Association)
  18. Arnaud François
  19. Arpita Das (Founder-Publisher, Yoda Press, New Delhi, India)
  20. Aurélie Jeantet (Enseignante-chercheure, Université Sorbonne Nouvelle Paris 3)
  21. Azar Khalili (Ex-political prisoner)
  22. Azadeh Shourmand (Feminist militant)
  23. Dr. Barbara Umrath (Researcher, Germany)
  24. Béatrice Rettig
  25. Behnam Amini (York University, Canada)
  26. Behrang Pourhosseini (ATER Chargé de Cours au Département de Philosophie, Université Paris 8 Vincennes Saint-Denis)
  27. Beyond Europe
  28. Bijan Kiarasi (Militant Leftist, Germany)
  29. Bill Fletcher, Jr. (Executive editor, organization for identification only,USA)
  30. Bita Samimizad (University of Bonn)
  31. Brian Gibbons (Fairview Park, Ohio, USA)
  32. Brian Slocock (Merseyside Syria Solidarity, Britain)
  33. Bob Brecher (Professor of Moral Philosophy Director, Centre for Applied Philosophy, Politics & Ethics University of Brighton)
  34. The Campaign to Defend Haft Tapeh Prisoners (Iran)
  35. Catherine Malabou
  36. Clint Burnham (Professor and Chair of Graduate Program Department of English Simon Fraser University)
  37. Cinzia Arruzza
  38. Christiane Vollaire, Philosopher, CNAM, Paris, France
  39. Committee in Solidarity with the People of Syria (CISPOS)
  40. Committee of Solidarity with Hong Kong (Independent, militant collective, Hong Kong)
  41. Dariush Arjmandi (Sweden)
  42. Dr Daryoush Navidi (Socialist academic exile from Iran and political activist)
  43. David Harvey (Distinguished Professor, The Graduate Center, The City University of New York)
  44. David McNally (Professor, Houston, Texas)
  45. Dinah Rajak (University of Sussex)
  46. Éric Alliez (Professor of Philosophy, Paris 8).
  47. Éric Michaud (directeur d’études Ehess, Paris)
  48. Etienne Balibar (Ancien Professeur à l’Université de Paris-Nanterre)
  49. Farhad Nomani (Professor Emeritus, The American University of Paris)
  50. Farokh Ghahremani (Ex-political pisoner and editorial member of the “Prison’s Dialogue”)
  51. Fatemeh Karimi
  52. Fatemeh Masjedi (Academic activist, Berlin)
  53. Gemma Durany (IT Researcher, Heidelberg, Deutschland) 
  54. Gene Ray (Geneva School of Art and Design)
  55. Gholam Khiabany
  56. Gianmaria Colpani, lecturer at Utrecht University
  57. Glenda Andrade, CRESPPA – GTM (Université Paris 8)
  58. Gordon Asher – Independent Scholar
  59. Greg Albo (Professor York University, Toronto)
  60. Hadi Enayat (Aga Khan Centre)
  61. Hamid Nowzari
  62. Hemad Sheybani (Leftist militant, journalist)
  63. Homayon Iwani (Ex-political prisoner and editorial member of the “In Defence of Marxism”)
  64. Hostis Journal
  65. Iman Ganji (Freie universität berlin)
  66. Ivana Bago (Independent Scholar, Zagreb)
  67. Jacob Rogozinski (philosopher, professor at Strasbourg University)
  68. Jamila Mascat (Lecturer, Utrecht University)
  69. Jaleh Jane Mansour
  70. Jean-Christophe Goddard (Université de Toulouse Jean-Jaurès Coordinateur du Consortium Erasmus Mundus EuroPhilosophie)
  71. Jean-Claude Bonne (directeur d’études École des Hautes Études en Science Sociale Paris)
  72. Jeff Derksen
  73. John Malamatinas (freelance journalist)
  74. John Simoulidis (Assistant Professor, Department of Social Science, York University)
  75. Jose Rosales (PhD candidate, Stony Brook University)
  76. Judith Rodenbeck (Associate Professor Media & Cultural Studies University of California, Riverside)
  77. Jules Falquet (Sociologist, feminist, Université de Paris)
  78. Kamran Matin (Sussex University, International Relations Department)
  79. Kamal Khosravi (Marxist author and theorist)
  80. Kanishka Goonewardena (Associate Professor, University of Toronto, Department of Geography and Planning)
  81. Kaveh Kermanshahi (Human rights activist)
  82. Ken Kawashima (Associate Professor, Department of East Asian Studies – University of Toronto)
  83. Kollektiv aus Bremen (Germany)
  84. Mahdi Ghanbari (PhD student at York University, Canada)
  85. Mahmoud Khalili (Ex-political prisoner and editorial member of the “Prison’s Dialogue”)
  86. Manjanigh  Collective (Slingers, Germany)
  87. Mariana Silva (Artist)
  88. Maryam Azimi
  89. Matthieu Renault (Associate Professor, University Paris 8)
  90. Mehrdad Emami (Phd Candidate, Middle East Technical University, Turkey)
  91. Mehri Abbassi (Ex-political prisoner and editorial member of the “Prison’s Dialogue”)
  92. Meredith Tax (writer, New York)
  93. Michael Hardt
  94. Michael Pröbsting (Editor of www.thecommunists.net)
  95. Mila Mossafer (Leftist militant and editorial member of the “Prison’s Dialogue”)
  96. Mohadese Zare
  97. Mohammed Reza Nikfar
  98. Mohammad Salemy, Organizer, The New Centre for Research & Practice
  99. Mohsen Ziaei
  100. Mojdeh Arassi (Ex-political prisoner and editorial member of the “In Defence of Marxism”)
  101. Myriem Auger (Docteure en sociologie Université Paris 8)
  102. Nanna Heidenreich (Professor for Digital Narratives/Theory at ifs / internationale filmschule köln, Cologne/Germany)
  103. Nancy Holmstrom (Professor of Philosophy Emerita, Rutgers University – Newark)
  104. Nantes Révolté (Militant, Independent Collective, France)
  105. Nara Cladera (Réseau syndical international de solidarité et de lutes)
  106. Narges Nassimi (Leftist militant, journalist)
  107. Nasser Teymourpour (Conceptual artist)
  108. Nazanin Noori
  109. Dr. Nikolaus Brauns (historian and author, Berlin)
  110. Nicolas Jaoul (Anthropologist, CNRS, France)
  111. Nicholas S.M. Matheou (Researcher at the Institute of Historical Research, University of London)
  112. Omid Shams (PhD research fellow University of Portsmouth, School of Law)
  113. Patricia Morton (Associate Professor, Media and Cultural Studies Department University of California, Riverside)
  114. Peter Hallward (The author of ‘Damming the Flood’)
  115. Peter Hudis (Professor of Philosophy, Oakton Community College, USA)
  116. Philippe Bazin (Affilié à Ecole Nationale Supérieure d’Art de Dijon)
  117. Pierre Rousset, Europe solidaire sans frontières (ESSF), France
  118. Plan C, Kurdistan Cluster (Independent Collective, London)
  119. Plateforme d’enquêtes militants (Militant, Independent Collective, France)
  120. Prison’s Dialogue (An initiative of Iran’s exiled former political prisoners)
  121. Ralf Streck (freier Journalist, Baskenland/Deutschland)
  122. Raymond Bellour (Directeur de recherche honoraire au CNRS)
  123. Rohini Hensman (writer, researcher and activist, India)
  124. Rosa Lehmann, University of Jena, Germany
  125. Rose-Anne Gush (Lecturer in Art Theory/Art History, University of Applied Arts, Vienna.)
  126. Rouen dans la rue (Militant, Independent Collective, France)
  127. Sabine Bitter
  128. Sai Englert
  129. Sara Cvetkovska (Utrecht University) 
  130. Sasan Sedghinia (independent left Researcher)
  131. Sama Khosravi Ooryad (Utrecht University) 
  132. Saman Aftabkaaran (independent researcher and militant)
  133. Sandro Chignola, Professeur (Università di Padova)
  134. Sanem Güvenç (Emily Carr University of Art and Design)
  135. Sara Tileria Durango, doctorante en Sociologie. Université Paris 8 – Cresppa/GTM Saygın Salgırlı (University of British Columbia)
  136. Sebastian Budgen
  137. Shahrzad Mojab (University of Toronto)
  138. Shekoufeh Mohammadi (Researcher-Professor, Universidad Autónoma de México, Mexico)
  139. Shokoufeh Sakhi (Ph.D. Independent scholar, York University)
  140. Chowra Makaremi (Anthropologist, research fellow, CNRS Paris)
  141. Sina Zekavat (Anti-war activist and member of the Alliance of MENA Socialists)
  142. Siavash Mahmoudi (Ex-political prisoner and editorial member of the “In Defence of Marxism”)
  143. SOAS Students Union 
  144. Sohrab Behdad (Professor, Denison University, USA)
  145. Stephan Dobson (Contract Faculty, Department of Social Science, York University)
  146. Stefan Jaffrin (Ph.D. scholar, in CRESSPA/GTM, France)
  147. Stefan Kipfer (Associate Professor, Faculty of Environmental Studies, York University)
  148. Syrian Cantine (Paris, France)
  149. Syrous kafaei (Activist of the labor movement and editorial member of the “Prison’s Dialogue”)
  150. Tatiana Mellema (PhD student Art History UBC)
  151. Dr. T’ai Smith (University of British Columbia)
  152. Trevor Stark (Assistant Professor of Art History, Department of Art, University of Calgary)
  153. Ulla Jelpke (MdB Innenpolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE)
  154. l’Union Communiste Libertaire (France)
  155. Dr Ute Navidi – Former academic; children’s rights and human rights campaigner
  156. Véronique Bontemps (Research Fellow at CNRS (Centre Nationale de la recherche scientifique), Iris, France)
  157. Yasmin Nardi (Researche Fellow, Centre National de la Recherche Scientifiqe (CNRS), Paris)


Veröffentlicht von: freiesicht.org

Englische Version:

Leftists worldwide, stand by the protesters in Iran!

Persische Version:

فراخوان به نیروهای چپ در سراسر جهان: در کنار مبارازت مردم ایران بایستید! ـ

 

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